Entkernung bis auf den Rohbau
Bei der Entkernung führen wir ein Gebäude zurück auf Tragstruktur und Hülle: Ausbau, Haustechnik, nichttragende Wände und sämtliche Beläge kommen raus. Was bleibt, ist ein sauberer Rohbau, auf dem die Sanierung oder Umnutzung aufbauen kann.
Ihre Vorteile
- Vollständiger Rückbau bis auf Tragstruktur und Hülle
- Demontage der gesamten Haustechnik
- Koordination mit Schadstoffsanierung und Statik
- Geschossweises Vorgehen mit klaren Etappen
- Getrennte Entsorgung mit Nachweis
- Wohn-, Gewerbe- und Industriebauten
So arbeiten wir
Besichtigung
Bestand, Tragstruktur, Schadstoffe und Abtransportwege beurteilen
Konzept
Etappenplan, Schutzmassnahmen und Entsorgungskonzept
Entkernung
Geschossweiser Rückbau bis auf Tragstruktur und Hülle
Übergabe
Gereinigter Rohbau mit Entsorgungsnachweisen
Was eine Entkernung umfasst
Entfernt werden sämtliche nichttragenden Wände, Unterlagsböden und Beläge, abgehängte Decken, Türen, Fenster (sofern die Hülle erneuert wird), Einbauten sowie die komplette Haustechnik – Heizung, Sanitär, Elektro, Lüftung. Zurück bleiben Fundament, Tragwerk, Decken und je nach Projekt die Fassade. Damit ist das Gebäude bereit für eine Totalsanierung oder eine Umnutzung.
Entkernen statt abreissen
Ist die Tragstruktur intakt, ist die Entkernung dem Abriss meist überlegen: Die graue Energie des Bestands bleibt erhalten, das Volumen und die bestehenden Baulinien bleiben gesichert, und es braucht in vielen Fällen kein vollständiges Baubewilligungsverfahren. Auch bei Gebäuden, die aus Schutzgründen nicht ersetzt werden dürfen, ist die Entkernung der übliche Weg.
Ablauf und Etappierung
Entkernt wird in der Regel von oben nach unten und geschossweise. Zuerst werden Schadstoffe saniert und verwertbare Bauteile ausgebaut, dann folgen Haustechnik, Innenwände und Beläge. Die Abtransportwege – Treppenhaus, Bauaufzug oder Fassadenöffnung – legen wir vorgängig fest, weil sie den Zeitplan stärker bestimmen als die eigentliche Abbrucharbeit.
Tragstruktur und Statik
Tragende Wände, Stützen und Decken bleiben stehen. Sind im Zuge der Umnutzung Durchbrüche oder neue Öffnungen vorgesehen, werden diese vom Bauingenieur geplant, vor dem Schnitt abgestützt und anschliessend mit Diamanttechnik erschütterungsarm ausgeführt – das machen wir im selben Zug.
Schadstoffe und Entsorgung
Bei Bauten vor 1990 steht die Schadstoffabklärung am Anfang. Asbest, PCB und künstliche Mineralfasern werden durch zugelassene Fachunternehmen saniert, bevor die Entkernung beginnt. Das übrige Material trennen wir direkt auf der Baustelle in Metall, Holz, Gips, Bauschutt, Dämmstoffe und Kunststoffe und führen es der Verwertung zu – mit Nachweis pro Fraktion.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Entkernung?+
Bei einer Entkernung wird das Gebäudeinnere vollständig entfernt – Ausbau, Installationen, nichttragende Wände und Beläge. Stehen bleiben Tragstruktur und Gebäudehülle. Das Ergebnis ist ein Rohbau, der neu ausgebaut werden kann.
Wann lohnt sich eine Entkernung gegenüber einem Neubau?+
Wenn die Tragstruktur intakt ist, die Lage stimmt oder das Gebäude nicht ersetzt werden darf. Entkernen erhält graue Energie, kommt oft ohne vollständige Baubewilligung aus und ist bei guter Substanz schneller als Abriss und Neubau.
Wie lange dauert eine Entkernung?+
Eine Wohnung dauert wenige Tage, ein Geschoss eines Mehrfamilienhauses ein bis zwei Wochen, ein ganzes Gebäude je nach Grösse mehrere Wochen. Entscheidend sind Zugänglichkeit, Abtransportwege und allfällige Schadstoffsanierungen.
Was passiert mit tragenden Bauteilen?+
Die bleiben stehen. Sind Eingriffe in die Tragstruktur vorgesehen, braucht es die Planung des Bauingenieurs und entsprechende Abstützungen – das wird vor Arbeitsbeginn festgelegt.
Wie wird das Material entsorgt?+
Getrennt nach Fraktionen direkt auf der Baustelle. Metalle, Holz, Gips, Bauschutt und Kunststoffe gehen separat in die Verwertung; Sie erhalten die Entsorgungsnachweise.
Weitere Leistungen
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